Die Parmigiana gehört zu den Klassikern der sizilianischen Küche. Zarte Auberginenscheiben, geschichtet mit aromatischer Tomatensugo und kräftigem Parmesan – ein Gericht, das nach Sommer, Sonne und Italien schmeckt.
Für uns ist dieses Rezept etwas ganz Besonderes, denn es erinnert uns immer an unsere Nonna. Ihre Parmigiana war einfach unvergleichlich – vor allem wegen ihrer intensiven, selbstgemachten Tomatensoße. Umso schöner, dass wir ihr Rezept weitergeben dürfen.
Die Parmigiana wird traditionell kalt oder lauwarm serviert und eignet sich perfekt als Antipasto, Beilage oder leichtes Hauptgericht.
Zutaten:
- 1 kg Auberginen
- 2 Dosen geschälte San Marzano Tomaten
- 100 g geriebener Parmesan oder Pecorino
- 1 Knoblauchzehe
- natives Olivenöl extra
- Pizzagewürz
- Ursalz
- Pfeffer
- frischer Basilikum
Zubereitung
-
Auberginen vorbereiten
Die Auberginen in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Von beiden Seiten salzen und mind. eine halbe Stunde ziehen lassen. Dadurch verlieren sie überschüssige Flüssigkeit und Bitterstoffe. -
Tomatensoße zubereiten
Knoblauch in etwas Olivenöl andünsten. Die Tomaten hinzufügen und einige Minuten köcheln lassen. Die Tomaten mit einer Gabel grob zerdrücken. Die Soße so lange einkochen, bis sie eine dicke, konzentrierte Konsistenz erreicht.
Mit Pizzagewürz, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken – die Soße darf intensiv sein. Anschließend beiseitestellen. -
Auberginen anbraten
Die Auberginenscheiben unter fließendem Wasser vom Salz befreien und mit Küchenpapier trocken tupfen.
In ausreichend hitzebeständigem Öl )z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl) von beiden Seiten goldgelb anbraten. Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen. -
Parmigiana schichten
In einer Auflaufform abwechselnd schichten:
Auberginen → Parmesan → Tomatensoße
So fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die Auberginen sollten vollständig von Soße bedeckt sein. -
Durchziehen lassen
Die Parmigiana am besten einige Stunden – idealerweise über Nacht – im Kühlschrank ziehen lassen. So entfalten sich die Aromen besonders gut. (Schmeckt natürlich auch frisch gut, aber durchgezogen noch besser!) -
Servieren
Vor dem Servieren mit etwas Parmesan bestreuen und mit frischem Basilikum garnieren.
✨ Tipp:
Am nächsten Tag schmeckt die Parmigiana sogar noch besser – perfekt also zum Vorbereiten.